Der Mix machts: Tütensalate im Test | Food & Farm
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Der Mix machts: Tütensalate im Test

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Viele zaubern ihr Grünzeug heute aus dem Beutel – abgepackte, verzehrfertige Mischungen sind praktisch, gelten aber auch als potenzielle Keimträger. Doch wie steht es eigentlich mit dem Geschmack? FOOD & FARM hat acht Tütensalate im Test genau unter die Lupe genommen.

Salat – kaum eine andere Speise gilt als so gesund und leicht. Doch frischer Salat ist nichts für Spontane oder Hungrige, die unter Zeitdruck stehen. Vor dem Genuss steht einiges an Arbeit an. Der Salat muss gewaschen und abgetrocknet oder geschleudert werden. Große Blätter werden gezupft, welke Teile entfernt. Einen Salat zuzubereiten, dauert. Es ist also nicht verwunderlich, dass verzehrfertige Salate, die heute in den Kühlregalen des Lebensmittelhandels zu finden sind, immer beliebter werden.

Bei Untersuchungen von Stiftung Warentest sowie Öktotest kamen in den letzten Jahren auch Tütensalate an die Reihe. Zwar lag dabei die Pestizidbelastung selten über den gesetzlichen Grenzwerten, doch wurden in allen Proben Keime nachgewiesen. Sie waren nicht per se schädlich, hätten bei empfindlichen Menschen aber durchaus zu Problemen führen können. In der aktuellen FOOD & FARM finden Sie übrigens auch Tipps, die es beim auf und Verzehr von Tütensalaten aus dem Kühlregal zu beachten gilt. So sollte man bei Salaten und Gemüse immer auf die Optik achten. Sie verrät fast immer etwas über die Qualität. Beachten Sie bei Salatmischungen zudem das Verhältnis der Zutaten. Wo Feldsalat draufsteht, sollte auch reichlich Feldsalat drin sein.

Wir haben unsere Experten Tom Smets und Marcus Berg vom Start-up „Stadtsalat“, einem Salat-Lieferdienst in Hamburg, nun zum Test gebeten. Die beiden haben acht verschiedene Salatkompositionen verkostet, die am Vorabend in verschiedenen Geschäften gekauft wurden. Statt ins Labor ging’s zum Probieren an den Esstisch. Gesucht wurde nach Frische und gutem Geschmack. So viel sei verraten: Nicht alles war im grünen Bereich. Doch unsere Tester blieben gesund und munter, wurden zum Teil positiv überrascht und fühlten sich in einem bestätigt: Auf den Mix kommt’s an!

Food & Farm ist das Magazin für eine bewusste und genussvolle Lebensweise und wendet sich zudem an Menschen, die die ein oder andere Zutat für die Küche selbst anbauen möchten – ob im Garten, auf dem Acker oder Balkon. Denn wir wollen wissen, woher unser Essen kommt! So präsentieren wir in der dritten Ausgabe 2017 ein Grill Spezial, Kulinarische Städte-Trips, Kräuterschätze, zahlreiche herrliche Rezepte, Rosen zum Essen und Gemüse für den Balkon. Auch ein Extra-Heft darf natürlich nicht fehlen: Dieses Mal erfahren Sie darin alles zum Thema Erdbeeren. Interessiert?