Voll im Saft? | Food & Farm

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Voll im Saft?

Unter den Fruchtsäften ist der aus Äpfeln hierzulande die Nummer eins. Als besonders gesund und lecker gilt die naturtrübe Variante. Aber eine ist nicht wie die andere. → Sieben Apfel-Direktsäfte aus dem Supermarkt im Test

Text: Karina Bostelmann

Eine Begriffserklärung vorweg: Nicht alles, was gemeinhin als Saft bezeichnet wird, ist Direktsaft – auch wenn dieser in jeder Saftvariante vorhanden ist. Nektar oder Fruchtsaftgetränke enthalten neben Direktsaft Wasser, Zucker oder weitere Zusätze.

Hinter einem aus Konzentrat hergestellten Saft steht ein Prozess, bei dem einem frisch gepressten Saft im Ernteland mehr als die Hälfte des Wassers entzogen wird. Die Aromastoffe werden getrennt konserviert. Das Konzentrat lässt sich wegen des verkleinerten Volumens günstig transportieren. Soll daraus wieder Saft werden, mischt man es mit Wasser und führt die Aromen zurück.

Hier aber geht es um Direktsaft. Dafür werden die Äpfel kurz nach der Ernte gepresst (etwa sieben Äpfel ergeben einen Liter, siehe auch „Food-Wiki“, Seite 31). Bei dem naturtrüben Saft werden anders als bei klarem die Schwebstoffe – sie enthalten Antioxidantien mit wertvollen, sekundären Pflanzenstoffen – nicht herausgefiltert.

Im Test standen sieben naturtrübe Direktsäfte auf dem Tisch, mit und ohne Biosiegel. Wir haben keine Laboruntersuchung durchgeführt, also nicht nach möglichen Schadstoffen oder Zusätzen geschaut. Sondern haben Mosterei-Besitzerin Alke Zimmermann um ihre Einschätzung gebeten. Die Flaschen und Tetrapacks hat sie nach der Verkostung und Bewertung gesehen, damit sie die Etikettinfos in ihr Fazit einbeziehen konnte. Auf Seite 35 erfahren Sie, worauf Sie beim Einkauf achten können (…)

Naturtrübe Apfelsäfte aus dem Supermarkt im Expertencheck – lesen Sie den ausführlichen Test im neuen FOOD & FARM 5/2018 und entdecken Sie Ihren Lieblingssaft!