Extraheft: Heimisches Wild | FOOD & FARM

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Regionale Küche: Mecklenburg-Vorpommern
5. November 2019

Extraheft: Heimisches Wild

Auf die Plätze, fertig, los – Wildfleisch-Liebhaber kommen jetzt voll auf ihre Kosten. Denn zur Herbst- und Winterzeit kommt frisches Wildbret auf den Teller. Ob selbst erlegt oder beim Jäger erstanden, deutsches Wildfleisch überzeugt durch Qualität.

In unserem Extraheft erfahren Sie, welche Wildarten heimisch sind, was die Besonderheiten des Fleisches sind und womit es sich am besten kombinieren lässt. Und wer ein wenig über den Tellerrand hinausschauen möchte, ist eingeladen, in dem Beiheft mehr über ökologische Wildtierhaltung, Einkauf und Wildfleisch-Verarbeitung zu erfahren.

Wir wünschen guten Appetit!

Grundwissen über Wild

Per Definition handelt es sich bei Wild um freilebende Säugetiere und Vögel. Nach dem Bundesjagdgesetz werden sie in zwei Hauptkategorien unterteilt: in Haarwild und Federwild. Das Haarwild teilt sich wiederum in fünf Ordnungen auf: in Schalenwild, Schwarzwild, Raubsäuger, Hasenartige und Nagetierartige.

Unter Schalenwild werden alle jagdbaren Säugetiere auf Hufen zusammengefasst. Zum Schwarzwild zählen Wildschweine. Die einzelnen Ordnungen werden wieder in Unterordnungen, Familien und schließlich nach Arten abgeleitet – eine ziemlich aufwendige Sache. Deshalb liefert FOOD & FARM einen Überblick.

Die Unterscheidung zwischen Hoch- und Niederwild kommt heutzutage meist nur noch im Sprachgebrauch der Jäger vor. Sie beruht auf geschichtlichen Aspekten und geht auf die Zeit vor 1848 zurück, als die Jagd noch ein Privileg und ausschließlich Landesfürsten vorbehalten war. Hochwild durfte nur vom hohen Adel gejagt werden.

Als edle Beute galten damals Schalenwildarten (außer Reh), Auerwild, Stein- und Seeadler. Dem niederen Adel war es gestattet, dem restlichen Haarwild, Rehwild und Federwild nachzustellen. Die Unterscheidung ist in Artikel 2 Abs. 4 des Bundesjagdgesetzes geregelt. In einigen erneuerten Landesjagdgesetzen kommt diese Unterscheidung aber nicht mehr vor.

 

Das Extraheft zum Thema Heimisches Wild gibt es jetzt zusammen mit der aktuellen Ausgabe von FOOD&FARM.