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Hallo, Helfer! Nützlinge im Garten fördern

Gros plan de bourdon

Schädlinge können lästig sein. Sie knabbern an Pflanzen, ruinieren die Ernte oder befallen hübsche Blumen. Das muss nicht sein. Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollten Sie sich von einigen tierischen Helfern unterstützen lassen. FOOD&FARM stellt Ihnen die wichtigsten Nützlinge vor und verrät, wie Sie sie in Ihren Garten locken:

 

Kleiner Baby Igel trinkt im Garten aus einer Wasserschale Wasser.

Igel im Garten. Foto: Adobe Stock

 

Der Igel ist ein beliebter Nützling im Garten. Er verspeist gerne Schnecken, die beispielsweise Gemüsebeete schädigen, mit Vergnügen. Aber auch Spinnen und andere Insekten stehen auf seinem Speiseplan. Am liebsten lebt der Igel in naturnahen Gärten mit Laubhaufen oder Hecken – diese bieten ihm eine Möglichkeit, zu überwintern. Doch der stachelige Helfer bewirkt auch Negatives, denn er verspeist auch Nützlinge wie Regenwürmer.

Der Igel benötigt einen Zugang zum Garten, etwa ein kleines Loch in einem Zaun. So findet er schnell Zugang zum Garten und muss nicht lange suchen. Dies sorgt auch dafür, dass der Igel seltener eine Straße überqueren muss.

 

Gekörnter Laufkäfer Carabus granulatus

So sieht der Laufkäfer aus. Foto: Adobe Stock

 

So putzig wie der Igel sind die kleinen Käfer nicht. Bei Gefahr geben sie zudem ein stinkendes Sekret ab, das sie vor Feinden schützt. Dennoch helfen die Laufkäfer im Garten ungemein, denn sie fressen Schneckeneier, Läuse, Milben und andere Schädlinge. Dabei können sie das Dreifache ihres Körpergewichts aufnehmen.

Es benötigt nicht viel, um den Laufkäfer im Garten zu fördern: In Wiesen, Klee oder Hocken fühlt sich der kleine Krabbler schon wohl. Auch Laub- oder Holzhaufen sowie Steinmauern bieten ihm einen Lebensraum.

 

Schlupfwespe auf Blatt

Schlupfwespen sind für Menschen ungefährlich. Foto: Adobe Stock

 

Sie ist ein effektiver Unterstützer bei der Schädlingsbekämpfung. Auf dem Speiseplan der Schlupfwespe stehen zahlreiche Schädlinge, unter anderem Larven der Weißen Fliege, Minierfliege und Blattläuse. Die winzige Wespe ist übrigens völlig ungefährlich für den Menschen.

Die Schlupfwespen müssen ideale Lebensbedingungen – die Temperatur spielt eine wichtige Rolle – vorfinden, damit sie sich schneller vermehren als die Schädlinge.

 

A bumblebee gathers pollen on a red flower, a bumblebee on a clover

 

Auch die Hummel gehört zu den bedeutenden Nützlingen im Garten. Mit ihren langen Rüsseln erreicht sie zudem tiefe Blüten, an die andere Bestäuber nicht gelangen. Hummeln haben die Fähigkeit, ihre Körpertemperatur bei kaltem Wetter zu erhöhen, sodass sie auch bei schlechtem Wetter einsatzbereit sind.

Im Frühjahr erwacht die Hummelkönigin ausgehungert aus dem Winterschlaf. Findet sie anschließend genug Nektar, ist das Überleben ihres Volkes gesichert. Wichtige Nahrungsspender sind zum Beispiel Krokusse.

 

Siebenpunkt Marienkäfer frisst Blattlaus

Marienkäfer fressen Eier und Larven von Schädlingen. Foto: Adobe Stock

 

Ein Marienkäfer verspeist rund 100 bis 150 Blattläuse pro Tag – die hungrigen Larven fressen während des Sommers sogar rund 100.000 Blattläuse. Somit sind die Marienkäfer wichtige Helfer im Garten. Andere Marienkäfer-Arten verfügen über eine andere Besonderheit: Statt Insekten fressen sie einen Pilz von erkrankten Blättern herunter.

Findet der Marienkäfer im Garten einen Laubhaufen, altes Holz oder Hohlräume, schafft er es durch den Winter und bekämpft im kommenden Frühjahr erfolgreich Schädlinge.

 

Weitere interessante Nützlinge für Ihren Garten stellen wir Ihnen in der neuen FOOD&FARM vor. Wir verraten, wie sich die kleinen Helferlein am Wohlsten fühlen und was Sie tun können, damit Sie Ihnen bei der Schädlingsbekämpfung unter die Arme greifen. Jetzt bestellen!